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Mergui Archipelago (Burma)

 
... die Geschichte der mysterischen Inselwelt ...

Noerdlich der Surin Inseln Thailands mit direkter Anbindung aus Ranong und im Sueden der Westkueste Burmas liegt diese mysterische Inselwelt, auch bekannt als Mergui Archipelago.

Dieses Gebiet beherbergt mehr als 800 tropische Inseln, die sich in ihrer Groesse von ganz kleinen Eilanden bis hin zu hunderten von Quadratmetern grossen Inseln unterscheiden.

Im 16. und 17. Jahrhundert war das Mergui Archipel ein wichtiger Wirtschafspunkt zwischen Europa und Asien mit dem Haupthandelshafenhafen Mergui, der in dieser Zeit noch zu Thailand gehoerte.

Grosse Schiffe beladen mit Guetern wie Porzelan, Gewuerzen oder Seide versuchten ihren Weg durch diese nicht ungefaehrliche Inselwelt der Andamanen See zu finden. Seepiraten hatten Stuetzpunkte auf verschiedenen Inseln, eine von ihnen noch als 'Smugglers Cave' bekannt, um an die Kontrolle dieses Gebietes zu gelangen.
Eines Tages gab es jedoch Krieg, in dem Burma die Uebernahme dieses Gebietes gelang.

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Ebenso in dieser Zeit sicherten die Briten ihrerseits die ebenso gefaehrliche Strasse von Malakka und gruendeten die neuen Handelspunkte Penang und Singapur. Damit kam die alte Handelsroute nach Mergui zum Erliegen und das gesamte Mergui Archipel wurde damit vollstaendig isoliert.

Als die Briten die Region 1826 kolonolialisierten, fanden sie eine nahezu unbewohnte Gegend vor. 200 Jahre Krieg und Wiederstandskaempfe zwischen dem damaligen Siam und Burma liessen die bluehende Bevoelkerung einstiger Zeiten diesem Gebiet entfliehen. Heutzutage ist wenig Wissen ueber die alte Route uebrig geblieben, nahezu mystisch ist die Inselwelt von Regenwald ueberwuchert und Riffe konnten sich ueber Jahrhunderte zu einem einzigartigen Eco-system entwickeln.

Koh Chang - Ranong - Thailand

Die einzigen menschlichen Einwohner sind die Moken, auch bekannt als 'Salones' oder 'Wassermenschen', in unserem Sprachgebrauch Seezigeuner genannt. Die Moken sind seefahrende Nomaden und gelten als eine der aeltesten Staemme unserer Welt. Sie gebrauchen immer noch die durch Generationen ueberlieferten Praktiken des Fischens und Bootbauens.

Waehrend mehrerer Monate eines Jahres, in der Trockenzeit, leben die Moken Familien auf kleinen Holzbooten. Waehrend der Regenzeit suchen sie Schutz auf einigen Inseln, wo sie ihre Huetten vorwiegend aus Bambus bauen. Die kulturellen Werte ihrer Gesellschaft unterscheiden sich immer noch drastisch von denen unserer modernen Gesellschaft. Sie beteiligen sich nicht an den wirtschaftlichen, sozialen oder aber kulturellen Entwicklungen des Landes in dem sie leben. Die Natur hat schliesslich seine eigenen Gesetze.

Seit der Unabhaengigkeit Burmas von den Briten im Jahre 1948, wuerde das Mergui Archipel fuer auslaender ausschliesslich geschlossen.

 


Tauchen in Burma

... reichlich neue Tauchplaetze zu entdecken ....

Durch die jahrhunderte lange Isolation menschlichen Einflusses entwickelte die Natur des Inselarchipels und ihrer umliegenden Gewaesser einen imensen Reichtum an Flora und Fauna. Dieses macht die Region heutzutage zu einem Tauchziel mit einem grossen Potential an verschiedenen Tauchplaetzen jeglicher Art. Seit der bedingte Oeffnung in 1997 befahren immer noch wenige liveaboards diesen unberuehrten Teil Burmas.


Die Topografie dieser teilweise sehr zerkluefteten Inseln bietet dem Auge einen wunderschoenen Naturanblick.
Ueber Wasser werden diese Inseln von dichtem Regenwald besiedelt und bilden langlaeufige weisse Sandstraende, unterbrochen von Felsenkuesten, gezeitenabhaengigen Wasserlaeufen und Frischwasserfluessen, die wiederum
aus natuerlichen Wasserfaellen entstehen.

Unterwasser ist das Panorama ebenso atemraubend. Sehr abwechslungsreiche Landschaften bieten fantastische Korallenformationen und beherbergen unzaehlige Lebewesen in grossem Artenreichtum. Dabei bietet dieses Gebiet auch eine gute Chance auf 'Grossfisch', insbesondere

Koh Chang - Ranong - Thailand

Haie und Rochen der unterschiedlichsten Familien. Sehr sehenswert ist sicherlich auch der Reichtum an Schwarm-und Rifffisch, so wie die ungewoehnlichsten Spezien, die selbst in thailaendischen Gewaessern kaum anzutreffen sind. Ein weiterer Pluspunkt ist die Leere an Tauchbooten, welche einem an so gut wie jedem Tauchplatz einen Tauchgang 'ganz alleine' beschert.


Einige Hoehepunkte

Koh Chang - Ranong - Thailand

3 Islets (auch bekannt unter dem Namen Shark Cave)

Kombiniert eine ungewoehnliche Topografie und eine unzaehlige Vielfalt an Kreaturen. Es macht diesen Platz zu einem der besten Tauchplaetze im Mergui Archipel. Nahezu jeder Quadratmeter der Felsen ist bewachsen wodurch viel Schutz und Haltemoeglichkeiten fuer eine enorme Menge an Fisch und Kleinstlebewesen geboten wird.

Von dem Moment des Abtauchens an, ist man umgeben von Schwarmfischen die Ihrerseits von Makrelen und Tunas gejagt werden. Bevor man ans Riff taucht sollte man unbedingt zuerst den umliegenden Sandboden inspizieren, um grosse Rochen und Sharks zu finden.

Eine andere Besonderheit bietet sicherlich der groesste dieser Felsen, den man durch eine Hoehle gaenzlich durchtauchen kann. Dabei gelangt man von einer vertikalen Wand im Sueden in einen wunderschoenen im Norden gelegenen Korallengarten.
 

North and South Twin

Zwei eher kleine Felsinseln, die rundherum von bunten Korallenriffen umzogen sind. Zu ihrem Gebiet gehoeren auch noch eine Reihe von interessanten Riffplatteaus und tieferen Pinacles, etwas von den Inseln entfernt gelegen.

Diese Plaetze liegen frei in der offenen See und bieten daher oft Begegnungen mit groesseren Lebewesen. Viel Schwarmfisch, grosse Gruppen von Barrakudas, Tunas sowie auch Begenungen mit Riffhaien sind durchaus an der Tagesordnung. Speziell sind die grossen Felsformationen im tieferen Bereich, die mit viele Schluchten und grossen Raumen zum Durchtauchen ein wenig an die Similan Inseln erinnern.



Koh Chang - Ranong - Thailand
 

Koh Chang - Ranong - Thailand

Western Rocky

Eine kleine unbewohnte Felseninsel, die mit ihren weiteren frei stehenden fuenf Felsenfingern eine Hand bildet, bietet eine faszinierende Unterwasserlandschaft, die Moeglichkeit auf Grossfisch und seltene kleine Kreaturen. Die nahezu vertikalen Waende der Pinacles und der Hauptinsel bieten ideales Multi-Level-Tauchen. Ein langer Tunnel verlaeuft durch die Insel, es gibt diverse Hoehlen und grosse Torboegen.

Jeder Felsen bietet einen vollstaendigen Tauchgang fuer sich, in denen man vielen Ueberraschungen begegnen kann. Von Adlerrochen, Mantas ueber grauen Riffhaien bis hin zu den seltsamsten Formen von Anglerfischen. Diese Felsen sind sehr schoen bewachsen von Hard - und Weichkorallen, und sind uebersaeht von grossen Faecherkorallen aller Farben.

 
 
   
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